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Friedenspolitik in unfriedlichen Zeiten

Auf Einladung von Landtagskandidat Armin Waldbüßer diskutierte die Bundestagsabgeordnete Agnieszka Brugger mit Wolf Theilacker (Friedensrat Heilbronn) und Werner Krepp (Freundeskreis Asyl Neckarsulm) Möglichkeiten zur Bekämpfung von Fluchtursachen. 
Dies muss nach Meinung der Sprecherin für Sicherheitspolitik und Abrüstung der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen Laut Agnieszka Brugger in den Herkunftsländern geschehen - als einzige Möglichkeit, der Flüchtlingskrise Herr zu werden. Hierzu skizzierte sie mehrere kurz- und langfristige Maßnahmen. Vorrangiges Ziel sollte sein, die Flüchtlingslager an syrischen Anrainerstaaten, in welchen sich derzeit Millionen Flüchtlinge befinden, mit genügend Nahrungsmitteln und sauberen Trinkwasser zu versorgen. Langfristig müsse der Klimawandel eingedämmt und die Wirtschafts- und Agrarstrukturen fairer werden. Hektisch organisierte Militäreinsätze hält sie auch aufgrund historischer Erfahrungen für den falschen Weg.
Werner Krepp übergab mehrere Bitten an die junge Bundestagsabgeordnete aus Ravensburg. Neben der bald anstehenden Anschlussunterbringung von Flüchtlingen sollte auch eine bessere Integration in Gesellschaft und Beruf zeitnah vom Bund auf den Weg gebracht werden. Armin Waldbüßer lobte das Engagement lokaler Asylinitiativen und erläuterte die Rahmendaten zur geplanten Anschlussunterbringung in Obersulm, welche mit mehreren Landes- und Bundesfördermitteln noch 2016 realisiert werden soll. bf

Wolf Theilacker, Landtagskandidat Armin Waldbüßer und WErner Krepp (v.l.) diskutierten in Neckarsulm mit Agnieszka Brugger. Foto:Benjamin Friedle

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