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Die GRÜNEN informieren – Balkonkraftwerke zur privaten Stromerzeugung

Sie haben einen Balkon oder eine Terrasse? Dann können Sie dort eigenen Solarstrom gewinnen und aktiver Teil der Energiewende werden: Mit einem Stecker-Solargerät. Diese kleinen Photovoltaiksysteme werden oft auch Mini-Solaranlagen oder Balkonmodule genannt, weil sie sich beispielsweise an die Balkonbrüstung oder auch auf ein Garagendach montieren lassen. Das Solarmodul erzeugt aus Sonnenlicht elektrischen Strom, den ein Wechselrichter in „Haushaltsstrom“ verwandelt. Der Strom aus dem Stecker-Solargerät fließt beispielsweise in die Steckdose am Balkon und von dort zu Fernseher, Kühlschrank und Waschmaschine, die an anderen Steckdosen in der Wohnung ein-gestöpselt sind. Dann zählt der Stromzähler langsamer, es wird weniger Strom aus dem öffentlichen Netz bezogen. 

Stecker-Solargeräte bestehen meist aus 1 oder 2 Standard-Solarmodulen (Größe je 1m x 1,7m) zu je ca. 300 Watt Leistung und einem Wechselrichter. Je nach Ausstattung kommen noch weitere Bauteile für die Befestigung hinzu. Ein Modul kostet ca. 400 bis 500 €. Der finanzielle Einsatz amortisiert sich nach ca. 6 bis 8 Jahren. 

Sie reduzieren aber nicht nur Ihre Stromrechnung, sondern tun auch der Umwelt etwas Gutes: Etwa 2,5 Tonnen CO2-Ausstoß spart das Mini-Solarsystem in 20 Jahren. 

Die Anlagen sind nicht genehmigungspflichtig; müssen allerdings beim Netzbetreiber und dem sogenannten Marktstammregister gemeldet werden. 

Weitere Inormationen Sie hier: 

https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/energie/erneuerbare-energien/steckersolar-solarstrom-vom-balkon-direkt-in-die-steckdose-44715

https://www.wise-bw.de/balkonkraftwerk/

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