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Aus dem Gemeinderat

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

in der letzten Woche tagte wieder der Gemeinderat. Diskutiert wurde vom Radverkehr über die Umgestaltung des Außengeländes des Schulhofes bis zu den Kosten des Parkplatzes auf dem Schloßfeld.

Zunächst ging es um die Abschrankungen an einigen Unterführungen und Gehwegübergängen. Die CDU hatte den Antrag gestellt diese Abschrankungen so zu ändern, dass auch Fahrräder mit Anhänger sie passieren können. Wir Grünen haben uns sehr über den Vorschlag gefreut und ergänzt, dass es zum Radverkehr in unserer Gemeinde noch viel Handlungsbedarf gibt. Teilweise fehlen Beschrankungen, die wir für wichtig halten, die Radwege nach Ladenburg und nach Seckenheim sind in einem traurigen Zustand. Der Weg nach Seckenheim hat nicht durchgehend die vorgeschriebene Breite von 1,50 m und auf der Straße zu fahren ist dort keine realistische Alternative. Dennoch geht der Antrag klar in die richtige Richtung und so haben wir gern zugestimmt. Nach Rücksprache mit den Straßenverkehrsbehörden soll nun bei den genannten Abschrankungen gehandelt werden.

Das darauf folgende Thema beschäftigt uns im Gemeinderat schon lange. Nach der Erweiterung der Grundschule steht das Außengelände zur Umgestaltung an. Der Hof soll als Forscherhof angelegt werden und ist in Modulen umsetzbar. Lang zu schaffen machten uns auch die Kosten. Die Gesamtkosten waren ursprünglich mit 367.000 Euro veranschlagt. Nach intensiven Gesprächen konnten diese auf 310.000 Euro gesenkt werden. Nun werden die wichtigsten Module umgesetzt. Wir freuen uns sehr, dass unsere Grundschulkinder dann endlich wieder ein schönes Schulhofgelände haben, dass auch pädagogisch intensiv eingesetzt werden soll, wie die Schulleitung zusicherte.

Schließlich diskutierte der Gemeinderat noch die Kosten für die Sanierung des Festplatzes Schloßfeld. Der dazugehörige Parkplatz gab seit der Fertigstellung immer wieder Anlass zu Beschwerden. Beschlossen wurde die Festplatzsanierung im September 2015 und die Vergabe erfolgte zu einem Preis von knapp 770.000 Euro. Aufgrund des feuchten, warmen Winters war der Boden allerdings zu Baubeginn bis in 1,35 m Tiefe durchnässt und es gab diverse andere Probleme. So, wie es sich für uns darstellt, hatte man zu diesem Zeitpunkt zwei Optionen. Man hätte abwarten können, bis der Boden nicht mehr so feucht gewesen wäre. Dann wäre der Festplatz nicht so rechtzeitig fertig geworden, dass im Jubiläumsjahr 2016 Feste darauf hätten gefeiert werden können. Die andere Option war den Boden auszuheben und eine Menge Nachtragsarbeiten zu vergeben. Man entschied sich für die Nachtragsarbeiten. Diese Entscheidung halten wir für falsch. Hierdurch entstanden Zusatzkosten von über 476.000 Euro. Das ist mehr als wir für eine komplette Neugestaltung des Außengeländes der Grundschule bezahlen müssten, die wir mit unserer finanziellen Situation nur modular umsetzen. Daher konnten wir auch der nachträglichen Beauftragung der Zusatzkosten nicht zustimmen.

 

 

 

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